Wirtschaftlichkeit

In dicht bebautem Gebiet, wie in Städten, die sich an Seen befinden, ermöglicht Seethermie sehr wirtschaftliche Heiz- und Kühlsysteme. Auf Wasserdurchfluss basierende Wärmekreisläufe (Beispielsweise auch "Anergienetze") gehören zur zukunftsweisenden Infrastruktur in modernen Städten.

 

Ein entsprechendes Bedürfnis ist vorhanden. Die Erneuerungsrate im Gebäudebestand verharrt heute auf einem mässigen Niveau. Sie beträgt lediglich zirka 1%. Der schweizerische Gebäudepark weist 1,6 Mio. bestehende Gebäude auf, die tagtäglich viel Energie verbrauchen entsprechend am CO2 beteiligt sind. Auf den gesamten Gebäudebereich entfällt knapp die Hälfte des schweizerischen Ergieverbrauchs. Der Handlungsbedarfs wurde erkannt und vielerorts Energierichtpläne erstellt. 

 

Aus diesen Gründen handelt es sich bei Wärmenetzen um risikoarme Assets, welche nach heutigem Ermessen nicht duch den technischen Fortschritt abgelöst werden können. Die allermeisten Gebäude werden immer einen Bedarf für Wärme und/oder Kälte haben, welche günstig und erneuerbar produziert werden soll.

Investoren finden deshalb in diesem Bereich besonders nachhaltige, risikoarme Anlagemöglichkeiten.

 

Die wichtigsten Vorteile der Technologie:

  • Kontrollierbarkeit, Robustheit und Zuverlässigkeit
  • Reparierbarkeit und Ersetzbarkeit aller Organe
  • geringer Unterhaltsbedarf bei geeigneter Konzeption
  • Kapazitätsreserven für Ausbau
  • CO2-Einsparungen

 

Ökonomische Argumente:

  • Energiebezüger und Energielieferanten gehen langfristige, vertragliche Verpflichtung ein
  • Garantien für Energiebezüger (Sorglos-Pakete)
  • konstant attraktive Energiepreise dank Förderung und Unabhängigkeit von internationalen Märkten und Transporten